Ostsee-Pipeline
BSH genehmigt geringfügige Änderung im Trassenverlauf
Die 31 km lange Trasse für den Bauabschnitt der Ostsee-Pipeline „Nord-Stream" im Bereich der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) ist in ihrem Verlauf noch einmal geringfügig verändert worden. Wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) am Freitag mitteilte, wurde die Trasse kleinräumig in nördlicher Richtung in etwas größere Wassertiefen verschwenkt, um für besonders tiefgehende Schiffe eine noch bessere Ausnutzbarkeit der Wassertiefe zu erreichen.
Die Änderung führt zu einer Mehrlänge der Pipeline von ca. einem Kilometer. Zugleich wird ein Eingraben der Rohrleitungen in den Meeresboden der Ostsee, wie es zwischenzeitlich von verschiedenen Seiten gefordert worden war, auf einer Länge von vier Kilometern vermieden. Die Genehmigung für den Bau und den Betrieb der Nord- Stream-Pipeline im Bereich der deutschen Seegebiete war im Dezember 2009 erteilt worden.
www.bsh.de













