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Grenzenlose Freude im Kieler Rathaus: Zuschlag für Kiel
16.04.2015
Kiel wird Teil der Hamburger Olympiabewerbung 2024

Bürgermeister Peter Todeskino (weiße Jacke) und das Kieler Team haben wohl die richtigen Inhalte präsentiert. Foto: cb

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), die Freie und Hansestadt Hamburg und der Deutsche Segler-Verband (DSV) verkündeten am Montag, 13. April, dass die Landeshauptstadt als Segelstandort Teil der Hamburger Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 wird. Kiel setzte sich damit gegen Cuxhaven, Travemünde und Warnemünde durch.

„Das ist eine tolle Nachricht. Unsere Freude ist heute so grenzenlos wie der olympische Gedanke“, erklärten Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer und Bürgermeister Peter Todeskino. Sie lobten die großartige Teamleistung, die dieses Ergebnis möglich gemacht habe: „Seit Monaten haben viele Menschen in Kiel mit Herzblut und großem Engagement auf diesen Tag hingearbeitet. Ihnen ist es zu verdanken, dass wir nun weiter vom Kieler Olympia-Hattrick träumen dürfen.“

„Mit Kiel haben sich die Experten für das stimmigste Gesamtpaket entschieden. Wir haben das beste Segelrevier und die besten Bedingungen. Wir sind Olympia-Stützpunkt und haben die Erfahrung und das Know-how, dieses große Projekt zu stemmen“, so Kämpfer und Todeskino. Ein Argument für Kiel sei sicher auch die große Olympia-Begeisterung in der Bevölkerung gewesen: „Die Stimmung der Kielerinnen und Kieler ist schon lange goldmedaillenreif: 82 Prozent der Menschen glauben, dass Olympia einen Mehrwert für Kiel und die Region bringt. Da konnte keine andere Bewerberstadt mithalten.“

Es gelte nun, sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen sondern weiter mit voller Kraft die Bewerbung voranzutreiben. „Jetzt fällt der Startschuss für die Planungs- und Machbarkeitsstudien. Auch die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wird fortgesetzt“, versprach Bürgermeister Peter Todeskino. Für den Herbst dieses Jahres ist ein Bürgerentscheid zur Olympiabewerbung geplant.